Im Rahmen einer Maturarbeit hat mein Bruder einen Trickfilm erstellt. Dabei wurden die Szenen einerseits von Hand gezeichnet und anschliessend digitalisiert, andere wurden zuerst digital gefilmt und anschliessend von Hand ergänzt oder abgezeichnet – und anschliessend wiederum digitalisiert. Dabei sind über 4000 einzelne Zeichnungen entstanden (inkl. fehlerhaften oder überflüssigen). Der Trickfilm wurde in Full-HD Auflösung (1920×1080 Pixel) und 12 Bildern pro Sekunde erstellt. Einige Wüstenszenen wurden im Mini-Studio gedreht – dabei kamen 25 Kilo Sand zum Einsatz. Nebst dem Trickfilm hat er auch die Musik zum Film selbst komponiert und gespielt. Anbei kann das fertige Ergebnis (in kleinerer Auflösung) betrachtet werden.
Durch das Spielen mit meinem selbst gebastelten Ringlicht bin ich auf die Idee gekommen, dass auch noch andere Reflexionen im Auge interessant aussehen könnten. Was könnte hier näher liegen als die berühmten Dollar-Zeichen in den Augen welche in unzähligen Filmen oder Comics schon Anwendung fanden.
Gesagt getan. Aus einer Kartonschachtel habe ich ein Dollar-Zeichen ausgeschnitten, die Schachtel mit schwarzem Klebeband beklebt und ein Backpapier als Diffusor hinein geklebt. Was folgendermassen aussieht:
Durch das, dass die Schachtel schwarz beklebt ist, reflektiert sie später im Auge nicht so stark und man sieht sie dadurch nicht. Als Lichtquelle hat mir der LED-Stripe gedient, welcher ich bereits im Aluminiumrohr beim Ringlicht verwendet habe. Und das fertige Ergebnis sieht so aus:
Immer wenn ich ein Portrait sehe, bei welchem die Pupillen der fotografierten Person mit einem leuchten umringt sind, denke ich mir wie gerne ich ebenfalls ein solches Bild machen würde. Einen Ringblitz kaufen? Auf diese Frage musste ich bis jetzt immer mit Nein antworten. Ein Ringblitz als Aufsatz fürs Objektiv wäre nicht für meine Zwecke geeignet und einen grossen Ringblitz in Zusammenhang mit einer Blitzanlage würde definitiv das Budget sprengen. Deshalb habe ich mir ein Ringlicht selbstgebastelt.
Dazu habe ich folgendes Material verwendet:
- Flexibles Aluminiumrohr
- LED Stripe (kalt Weiss)
- Holzplatte/Holzstab
Das Aluminumrohr dient mir als Reflektor. Dieses habe ich auf eine Holzplatte geschraubt und habe einen paar Zentimeter breiten Schlitz hineingeschnitten. Ins Rohr hinein habe ich ein fünf Meter langer LED Stripe mit kalt weissen LEDs gelegt. Mittels Fernbedienung lässt sich das ganze Ein/Aus schalten sowie die Leuchtstärke regulieren. Je nach Länge/Anzahl/Leuchtkraft des LED-Stripes lässt sich so ein Ringlight für 100.- bis 200.- SFr. realisieren. Da der LED-Stripe nicht fix ins Aluminiumrohr eingeklebt ist, sondern nur hineingelegt, kann man auch noch andere Spielereien mit diesem realisieren. So, und hier seht ihr das Ergebnis meiner kleinen Bastelstunde
Während den Festtagen hat sich die Gelegenheit ergeben ein paar Bilder von/mit meiner Schwester zu schiessen. Dabei (und auch danach bei Postprocessing) konnte ich mein neues Equipment (Reflektor, Hintergrund, Grafik-Tablett….) ausprobieren. Nach ein paar Anlaufschwirigkeiten sind aber doch noch einige, meiner Meinung nach, sehr schöne Bilder entstanden. Ein paar davon könnt ihr hier bestaunen.
Bereits im Sommer durfte ich Melanie bei ihren Vorbereitungen zu ihrem grossen Tag begleiten und mit der Kamera festhalten. Ich hoffe ich konnte Melanie eine Freude machen und mit ein paar Bildern die Stunden vor der Trauung zusammen mit den Brautjungfern unvergesslich zu machen.
Es ist bereits schon wieder ein paar Wochen her, als ich mich auf den Weg in den Park machte und mich auf die Lauer legte um die Eichhörnchen bei ihren Vorbereitungen für den bevorstehenden Winter zu beobachten und abzulichten. Die Ergebnisse könnt ihr hier sehen.
In der letzten Woche habe ich die Gelegenheit und die vermutlich letzten sommerlichen Temperaturen in diesem Jahr genutzt um einen kleinen Ausflug nach Zermatt zu machen. Dabei habe ich natürlich auch das weltberühmte Matterhorn abgelichtet. Einen Teil der Bilder möchte ich euch hier präsentieren.
Selbst wir hätten nie gedacht, dass wir tatsächlich den Start eines Space Shuttles live miterleben werden – aber es sollte so sein. Nachdem wir mühsam an Tickets für den NASA Causeway (nahester Punkt von wo man den Shuttle Start beobachten kann) gekommen sind, haben wir alle wahrscheinlich bis wir wirklich im Flugzeug Richtung Orlando sassen nicht daran geglaubt, dass aus unserem blöden Geschwätz Wirklichkeit wird. Jedoch war es am 6. Juli so weit. Nach einem Zwischenstopp in Manchester sind wir am späteren Nachmittag im sehr warmen Orlando gelandet. Am 7. Juli haben wir dann bereits zum ersten Mal unsere Kreditkarten zum Glühen gebracht und haben uns mit dem Nötigen und Unnötigen für den grossen Tag eingedeckt. Leider hatte es am Nachmittag begonnen stark zu regnen, was uns nicht sehr positiv stimmte für den Start am nächsten Tag, die Prognose der NASA lautete nämlich – Startchance 30%. Nach nur einer knappen Stunde schlaf machten wir uns um halb zwei Uhr morgens auf den Weg zur Bus Pick-up Station. Nach einer kurzen Fahrt zum Kennedy Space Center hatten wir Zeit uns ein bisschen dort umzusehen. Danach hiess es warten – nach endlosen Stunden im “tiefgekühlten” Bus, gelangten wir endlich zum Causeway und konnten einen Blick auf das Shuttle auf dem Launch-Pad erhaschen. Weiterhin war nicht klar ob das Shuttle starten wird oder nicht. Erst kurz vor elf Uhr (Start war am 11.26 Uhr) kam das “GO” der NASA und der Weg war frei für den Start. Beim Countdown T-31 Sekunden hielten wir allerdings nochmals die Luft an, da es ein kleines technisches Problem auf dem Launch Pad gab. Nach kurzem Unterbruch ging der Countdown aber weiter und die Atlantis stieg kurz darauf majestätisch in die Lüfte. Es war eine unglaubliche Stimmung vor Ort und die Leute jubelten dem Shuttle zu. Dies alles lies das Fotografieren ein bisschen in den Hintergrund rücken und wir genossen einfach den unglaublichen Anblick (und Sound) des startenden Space Shuttles.
Nach einer wiederum langen Fahrt zurück nach Orlando genossen wir die weiteren Tage in Orlando, Cape Canaveral und Daytona Beach.
Und haben sich die Strapazen gelohnt? Definitiv!
Bereits vor längerer Zeit durfte ich die Fotos für die Einladung zur Hochzeit von Lea & Mathias schiessen. Trotz den eisigen Temperaturen (ja die gab es dieses Jahr auch mal), haben die beiden ihr Lächeln nicht verloren und es sind einige tolle Bilder entstanden. Mit diesen Bildern/Einladung kann es nur eine super Hochzeit werden
Hier seht ihr eine kleine Auswahl der entstandenen Bilder.
Da das Wetter momentan nicht sehr einladend ist um draussen zu fotografieren habe ich die seltenen Sonnenstrahlen genutzt und draussen ein paar Winterbilder zu schiessen.